Zwei Unternehmen in den Landkreisen Passau und Rosenheim sind Opfer eines ausgeklügelten Cyberbetrugs geworden, bei dem die Täter einen sechsstelligen Geldbetrag erbeuteten. Genutzt wurde dabei die sogenannte „Man-in-the-Middle“-Methode. Darunter versteht man einen Cyberangriff, bei dem sich ein Angreifer unbemerkt zwischen zwei Kommunikationsparteien einfügt, um den Datenverkehr einzusehen oder zu manipulieren.
Im konkreten Fall verschafften sich die unbekannten Täter Zugang zur E-Mail-Korrespondenz der Firmen, fingen eine versandte Rechnung ab und änderten die darin angegebene Bankverbindung. Das Geld wurde infolgedessen auf ein Konto der Cyberkriminellen überwiesen. Diese Art des Angriffs ist nicht neu: Bereits im November 2024 warnte die Polizei Köln vor ähnlichen Fällen, bei denen Kriminelle Rechnungen, die per E-Mail versandt wurden, abfingen und die Kontonummern änderten, um Zahlungen auf eigene Konten umzuleiten.
Die Kriminalpolizei ermittelt und warnt Unternehmen eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Es wird empfohlen, bei Änderungen von Bankverbindungen stets telefonisch Rücksprache mit dem Geschäftspartner zu halten und E-Mails sorgfältig auf die Absenderadresse und die korrekte Schreibweise zu überprüfen.
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