Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben ihre Abwehrmaßnahmen gegen Cyberangriffe verbessert. Laut einer aktuellen Studie des VDMA e. V., die auf der Hannover Messe 2025 vorgestellt wurde, berichten nur noch 55 Prozent der Unternehmen von negativen Auswirkungen durch Sicherheitsvorfälle. Die betroffenen Betriebe verzeichnen vor allem Vermögensschäden (32 Prozent) und Produktionsausfälle (29 Prozent).
Obwohl die Zahl der Cyberattacken auf die Branche in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, gelingt es inzwischen mehr Unternehmen, diese erfolgreich abzuwehren. Der VDMA führt dies vor allem auf verbesserte Sicherheitsvorkehrungen zurück. Maximilian Moser, VDMA-Experte für Software und Digitalisierung, stellt klar: „Natürlich ist das Ergebnis ein Fortschritt, aber noch kein Grund zur Entwarnung. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen müssen gezielt unterstützt werden.“ Während 73 Prozent der Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden einen Beauftragten für Internetsicherheit haben, sind es insgesamt nur 58 Prozent.
Cyberkriminalität verursacht jährlich Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe. Es besteht also nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf – speziell bei kleinen und mittelständischen Unternehmen – um die Cybersicherheit im Maschinenbau flächendeckend zu gewährleisten. Neben der Cyberbedrohung bleibt auch die Produktpiraterie ein ernstzunehmendes Problem: Laut VDMA entstehen dem Maschinen- und Anlagenbau durch illegale Nachbauten und Plagiate jährlich Schäden in Höhe von rund 4,1 Milliarden Euro.
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