Die IDEAL Gruppe ist Mitte Dezember Ziel eines Cyberangriffs geworden. Wie das in Berlin ansässige Versicherungsunternehmen mitteilte, handelt es sich um eine Ransomware-Attacke, bei der Schadsoftware in die IT-Infrastruktur eingeschleust wurde. Der Versicherer nahm daraufhin seine Systeme vorsorglich vom Netz, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und den Schaden zu begrenzen. Der Angriff wird der Ransomware-Gruppe „Akira“ zugeschrieben, die für gezielte Angriffe auf Unternehmen bekannt ist. Die Täter verschlüsseln dabei üblicherweise Systeme und drohen häufig mit der Veröffentlichung entwendeter Daten, wenn kein Lösegeld gezahlt wird.

Infolge des Angriffs kam es bei IDEAL zu Einschränkungen im Geschäftsbetrieb. Betroffen ist auch die zur Gruppe gehörende Ahorn AG, nicht hingegen die Tochtergesellschaft myLife Lebensversicherung AG. Inzwischen wurden erste Systeme wieder in Betrieb genommen, die telefonische Erreichbarkeit ist wiederhergestellt, und Leistungsfälle können wieder bearbeitet werden. Die vollständige Wiederherstellung der IT-Systeme erfolgt schrittweise in Zusammenarbeit mit externen IT-Forensikern und den zuständigen Behörden.

Laut IDEAL liegen nach aktuellem Kenntnisstand keine Hinweise auf einen Abfluss oder Missbrauch von Kundendaten vor.

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