Angriffe über die digitale Lieferkette entwickeln sich zu einem wachsenden Sicherheitsrisiko. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt: Knapp 28 Prozent der befragten deutschen Unternehmen waren innerhalb von zwölf Monaten von Cyberangriffen auf ihre Zulieferer betroffen oder hatten einen entsprechenden Verdacht. Neun Prozent wurden nachweislich Opfer von Attacken, die über kompromittierte Partnerunternehmen erfolgten, weitere 19 Prozent hatten eine begründete Vermutung. Bei 41 Prozent der betroffenen Firmen hatten die Angriffe direkte Auswirkungen auf das eigene Geschäft – von Produktionsausfällen über Lieferengpässe bis hin zu Reputationsschäden.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass IT-Sicherheit längst nicht mehr nur eine interne Aufgabe ist. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst warnt: „Angreifer suchen sich die schwächste Stelle aus. Gerade bei besonders gut geschützten Unternehmen sind das häufig weniger gut geschützte Zulieferer.“ Besonders kritisch wird es, wenn Partnerunternehmen auf vertrauliche Entwicklungsdaten zugreifen können oder ihre IT-Systeme direkt mit den eigenen Netzwerken verbunden sind. Über solche Schnittstellen können Angreifer Geschäftsgeheimnisse ausspähen, Prozesse sabotieren oder sensible Informationen abgreifen.
Die VSMA GmbH empfiehlt Unternehmen, verbindliche Cybersicherheitsstandards entlang der gesamten Lieferkette festzulegen und deren Einhaltung regelmäßig zu überprüfen.
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