Cyberkriminelle kosten die deutsche Wirtschaft ein Vermögen. Laut dem Digitalverband BITKOM belaufen sich die jährlichen Schäden inzwischen auf 223 Milliarden Euro. 52 Milliarden Euro dieser Schadensumme lassen sich offensichtlich auf Angriffe im Home-Office zurückführen. Wer die IT-Sicherheit im Home-Office bisher vernachlässigt hat, sollte daher jetzt nachbessern. Wir haben fünf besonders wichtige Tipps für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Setzen Sie nur abgesicherte Firmengeräte ein
Statten Sie alle Mitarbeiter im Home-Office mit extrem sicher konfigurierten Endgeräten aus. Dazu gehören neben PC und Smartphone auch Zubehör wie USB-Sticks und Netzteile. Stellen Sie zudem sicher, dass regelmäßig überprüft wird, ob Software und Applikationen auf allen externen Geräten auf dem neuesten Stand sind. Beseitigen Sie eventuelle Schwachstellen sofort durch entsprechende Software-Patches.

 Tipp 2: Zugriff nur über sichere VPN-Umgebung
Nutzen Sie für den Fernzugriff auf das Firmennetzwerk ein kryptografisch abgesichertes Virtual Private Network (VPN) und lassen Sie die Sicherheit Ihrer VPN-Verbindung regelmäßig von Experten überprüfen. Stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter ausschließlich über diesen Kanal (VPN) auf interne Server/Netzwerke zugreifen können. Beschränken Sie den Zugriff auf vertrauenswürdige Benutzer bzw. IT-Systeme.

 Tipp 3: Privates Surfen auf Firmengeräten verhindern
Heimnetzwerke sind weniger gut geschützt. Durch privates Surfen auf Firmengeräten kann daher leichter Schadsoftware ins VPN gelangen, insbesondere, wenn private Anwendungen beim Zugriff auf den VPN-Tunnel im Hintergrund laufen. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter eindringlich für dieses Problem oder schränken Sie den Zugriff auf externe Webseiten bereits bei der Konfiguration der Firmengeräte ein.

Tipp 4: Awareness-Schulungen der Home-Office-Mitarbeiter
Wenn es um IT-Sicherheit geht, sollten Sie die „Schwachstelle Mensch“ bedenken. Die Distanz zu Kollegen und Firmen-Infrastruktur macht Mitarbeiter unvorsichtig. Alle Arbeitnehmer im Home-Office sollten daher geschult und sensibilisiert werden. Informieren Sie monatlich über neue Risiken anhand von Fallbeispielen, erlassen Sie klare Richtlinien und planen Sie professionelle Awareness-Schulungen ein.

 Tipp 5: Stellen Sie auf Multi-Faktor-Authentifizierung um
Organisierte Hackergruppen haben sich darauf spezialisiert, in unsicheren Freizeit-Apps Nutzerdaten und Passwörtern abzufangen, um damit in Firmennetzwerke einzudringen. Führen Sie daher, wo immer möglich, eine Multi-Faktor-Authentifizierung für Ihre Konten ein. Es sollten immer mindestens zwei Authentifizierungsfaktoren bzw. Nachweise erforderlich sein, bevor auf Firmendaten zugegriffen werden kann.

VDMA Cyber-Police: Umfassender Deckungsschutz – auch im Home-Office
Immer häufiger werden über Home-Office-Arbeitsplätze Firmennetzwerk infiziert und lahmgelegt. Schäden in sechsstelliger Höhe sind keine Seltenheit. Eine Cyberversicherung ist daher aktuell besonders wichtig, um diese neue Risikolage abzusichern. Die VDMA Cyber-Police kommt für alle maßgeblichen Dritt- und Eigenschäden auf und deckt anders als andere Versicherungsangebote auch Home-Office-Arbeitsplätze ab. Interessenten können hier ein unverbindliches Angebot anfragen oder hier einen unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren.

 

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