Aufgrund eines Hackerangriffs auf die Uniklinik Düsseldorf musste ein Rettungswagen mit einer schwer erkrankten Patientin nach Wuppertal umgeleitet werden. Die Anfahrt dauerte eine halbe Stunde länger, die Patientin verstarb nach ihrer Ankunft in Wuppertal. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung. „Wenn sich die Mitschuld der Hacker an dem Todesfall nachweisen lasse, könnte der Vorwurf auf fahrlässige Tötung oder sogar auf Mord lauten“, erklärte der Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich der Cyberangriff gegen die Heinrich-Heine-Universität gerichtet. Dabei seien jedoch auch 30 Server der Uniklinik verschlüsselt worden. Die Polizei konnte die Hacker mit Hinweis auf die Gefährdung von Menschenleben dazu bewegen, den digitalen Schlüssel für die Klinikserver auszuhändigen. Der Kontakt zu den Hackern soll danach abgebrochen sein.

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