Die Reiseplattform Booking.com ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Wie das Unternehmen bestätigte, haben unbefugte Dritte Zugriff auf Kundendaten und Buchungsinformationen erhalten. Betroffen sind unter anderem Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Informationen zu gebuchten Reisen. Zahlungs- und Finanzdaten wurden hingegen nicht kompromittiert. Booking.com gab eine Sicherheitswarnung heraus, nachdem ein unbefugter Zugriff auf sensible Reservierungsdaten festgestellt wurde. Betroffene Kundinnen und Kunden wurden per E-Mail kontaktiert, PIN-Codes für Buchungen zurückgesetzt.

Booking.com warnt zudem ausdrücklich vor einer möglichen kriminellen Weiterverwendung der entwendeten Daten. Angreifer könnten die Informationen nutzen, um gezielte Phishing-Angriffe vorzubereiten, indem sie sich etwa als Mitarbeitender der gebuchten Unterkunft oder als Booking.com ausgeben und Betroffene mit scheinbar legitimen Nachrichten kontaktieren. Durch den Bezug zu konkreten Buchungen könnten solche Anfragen besonders glaubwürdig wirken. Gleichzeitig wird davor gewarnt, sensible Daten per E-Mail, Telefon oder Messenger-Dienste weiterzugeben und Zahlungsaufforderungen genau zu prüfen.

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