Der weltweit größte Reifenhersteller Bridgestone sieht sich aktuell mit einem Cyberangriff auf mehrere seiner Produktionsstätten konfrontiert. Die ersten IT-Probleme traten am 2. September in zwei Werken im US-Bundesstaat South Carolina auf, einen Tag später meldete das Werk im kanadischen Joliette ähnliche Störungen. Die betroffenen Werke mussten ihre Produktion vorübergehend einstellen. Bridgestone bestätigte den Angriff und bezeichnete ihn als „begrenzten Cybervorfall“.
Die nordamerikanische Tochtergesellschaft Bridgestone Americas teilte mit, dass die internen Sicherheitsteams schnell reagiert hätten, um das Problem gemäß den etablierten Notfallprotokollen einzudämmen. Das Unternehmen geht davon aus, dass weder Kundendaten noch Systemschnittstellen kompromittiert wurden. Eine laufende forensische Analyse soll diese Einschätzung nun bestätigen. Zur Art des Angriffs und zu den betroffenen Systemen machte Bridgestone keine Angaben.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Cyberangriffen auf große Industrieunternehmen ein. Nur einige Tage zuvor hatte Jaguar Land Rover einen schweren IT-Sicherheitsvorfall gemeldet, durch den die Einzelhandels- und Produktionsaktivitäten erheblich beeinträchtigt wurden.
Bildnachweis: Golden Dayz / Shutterstock
Unsere Empfehlungen für Sie:
Kontakt
THOMAS VÖLKER
Spartenverantwortlicher Cyber Versicherung
VSMA GmbH – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1520
tvoelker@vsma.org
www.vsma.de Impressum Datenschutz




