Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz hat am 6. März vor einer neuen Welle sogenannter CEO-Fraud-Angriffe auf Unternehmen gewarnt. Bei dieser Betrugsmasche geben sich die Täter gegenüber Mitarbeitenden – häufig aus Buchhaltung oder Rechnungswesen – als Führungskräfte aus, um sie zur Überweisung hoher Geldbeträge zu veranlassen. Die Angreifer verfügen dabei oft über detaillierte Kenntnisse der Unternehmensstruktur und nutzen Fotos und andere in Erfahrung gebrachte Daten, um sich als Führungskraft auszugeben.

Nach Angaben der Ermittler werden die Angriffe zunehmend professioneller vorbereitet. Cyberkriminelle recherchieren zunächst öffentlich verfügbare Informationen über Unternehmen und Führungskräfte und nutzen diese dann für Social-Engineering-Angriffe. Teilweise kommen dabei auch Messenger-Dienste wie zum Beispiel WhatsApp zum Einsatz, um Mitarbeitende gezielt unter Zeitdruck zu setzen und zu schnellen Überweisungen zu bewegen.

Das LKA rät Unternehmen, interne Details möglichst nicht öffentlich zugänglich zu machen. Es sei zudem wichtig, Mitarbeitende gezielt für diese Betrugsform zu sensibilisieren und größere Zahlungsanweisungen grundsätzlich zu verifizieren. Besonders wichtig sei es, interne Freigabeprozesse für Finanztransaktionen konsequent einzuhalten und vermeintliche Anweisungen von Führungskräften im Zweifel über bekannte Kommunikationswege zu überprüfen.

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