Hochsaison für Hacker: Nach dem Angriff auf die Uni Gießen ist nun auch das Klinikum Fürth offline. Am 12. Dezember wurde das städtische Krankenhaus, das bereits 2016 Opfer eines Cyberangriffs wurde, erneut attackiert. Diesmal kam die Schadsoftware vermutlich per E-Mail. Das Klinikum reagierte sofort, nahm betroffene Bereiche vom Netz und sagte unkritische Operationen vorerst ab. Experten lobten das geordnete Vorgehen des Krankenhauspersonals, das geeignete Maßnahmen auf Basis eines internen IT-Notfallplans einleitete.

 Hackerangriff beeinträchtigt laufenden Klinikbetrieb

Wenn es um Angriffe aus dem World Wide Web geht, ist das Klinikum Fürth ein gebranntes Kind. Bereits 2016 war das städtische Krankenhaus Opfer eines Trojaner-Angriffs. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde der Albtraum Hackerangriff erneut Realität. Ein Virus legte große Teile des IT-Systems lahm und zwang das Klinikum zu einer Einschränkung des laufenden Betriebes. Neue Patienten wurden vorerst nicht aufgenommen, unkritische Operationen wurden verschoben. Der Notfallbetrieb konnte glücklicherweise aufrechterhalten werden. IT-Forensiker arbeiten derzeit noch an einer Aufklärung des Vorfalls.

Landesbeauftragter für Datenschutz lobt Notfallplan

Dank eines aktuellen Notfallplans für IT-Ernstfälle hat das Klinikum schnell und richtig auf den Virenangriff reagiert. Zu diesem Schluss kam zumindest Thomas Petri, der bayerische Landesbeauftragte für Datenschutz. Das Klinikpersonal, dem Probleme des IT-Systems zuerst aufgefallen waren, informierte unverzüglich die IT-Abteilung, die sofort alle betroffenen Bereiche vom Netz nahm und interne Verbindungen kappte. Zurzeit ist ein Team aus IT-Experten noch mit der Analyse des Angriffs vor Ort beschäftigt. – das Ausmaß des Schadens ist derzeit nicht absehbar.

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