Die vernetzte Industrie war auf der Hannover-Messe ein zentrales Thema. Machine Learning, intelligente Steuerungen und vorausschauende Wartungsstrategien wie Predictive Maintenance steigern Produktivität und Effizienz. Doch die zunehmende Vernetzung von IT und OT-Umgebungen erhöht auch die Cyberrisiken – in alarmierendem Ausmaß! Einer Umfrage zufolge waren in den letzten 12 Monaten bereits 93 Prozent der OT-Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen.

Cyberangriffe auf Industrieanlagen nehmen zu
Die digitale Transformation steht bei Industrieunternehmen auf der ganzen Welt hoch im Kurs. Doch die fortschreitende Vernetzung von IT und OT öffnet auch neue Einfallstore für Hacker. Wie gravierend dieses Risiko inzwischen ist, zeigt die letzte Studie von Trend Micro zum Stand der industriellen Cybersicherheit. Diese kam zu dem Ergebnis, dass 90 Prozent der deutschen Unternehmen aus den Branchen Fertigung, Öl, Gas und Elektrizität in den letzten zwölf Monaten von Cyberangriffen betroffen waren. 75 Prozent der deutschen Unternehmen gaben außerdem an, dass im Laufe eines Jahres bis zu sechs Cyberattacken auf ihre Industrieumgebungen erfolgt seien. Bei 90 Prozent war neben dem Kernbetrieb zusätzlich die Lieferkette betroffen, sodass Lieferungen vorübergehend reduziert werden mussten.

93 Prozent der OT-Unternehmen verzeichnen Hackerangriffe
Die OT, die sogenannte Operational Technology, gerät immer stärker in den Fokus von Cyberkriminellen. Im Fall des Autozulieferers Eberspächer stand nach einer OT-Attacke die Produktion tagelang still. Der Angriff auf die Steuerungssysteme von Colonial Pipeline führte an der US-Ostküste zu Millionenschäden und Versorgungsengpässen. Die wachsende Bedrohung der OT bestätigt auch eine globale Studie von Fortinet, einem weltweit führenden Anbieter von Cybersecurity-Lösungen. Laut dem „2022 State of Operational Technology and Cybersecurity Report“ verzeichneten 93 Prozent der OT-Unternehmen in den letzten zwölf Monaten mindestens einen Angriff, 78 Prozent wurden sogar mehr als dreimal angegriffen. Bei 50 Prozent der betroffenen Unternehmen fiel der Betrieb aufgrund der Attacke vorübergehend aus.

Cyber-Risiken abwälzen: VDMA Cyber-Police bietet umfassenden Deckungsschutz
OT-Attacken können Produktion und Lieferketten lahmlegen und schlimmstenfalls sogar zur Zerstörung der Technik führen. Gut, dass es für Maschinen- und Anlagenbauer eine Cyberversicherung gibt, die speziell auf die Branche ausgelegt ist. Die VDMA Cyber-Police kommt für alle maßgeblichen Dritt- und Eigenschäden auf. Eine umfassende Allgefahrendeckung mit weltweitem Schutzumfang sichert den Konzern und alle Tochterunternehmen ab. Darüber hinaus sind wichtige Assistance-Leistungen inkludiert. „Im Ernstfall steht unseren Kunden ein erfahrenes Incident Response Team zur Seite. IT-Forensiker, Krisen, PR- und Rechtsberater helfen bei der Bewältigung des Vorfalls und der Minimierung der Schäden“, berichtet Jürgen Seiring, Geschäftsführer der VSMA GmbH.

 

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